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2008
31/08/2008 , GP Misano - Rennen
ELIAS ERKÄMPFT ALS DRITTER EINEN WEITEREN PODESTPLATZ
GUINTOLI ELFTER


Der spanische Alice-Team-Pilot Toni Elias erkämpfte beim Grand Prix von San Marino in Misano den dritten Platz und kletterte damit zum zweiten Mal hintereinander aufs Podest. Nach einem guten Start fuhr der Katalane schon in der fünften Runde an die fünfte Position und bremste seinen Landsmann Dani Pedrosa dann gekonnt aus, bevor er die Verfolgung von Jorge Lorenzo aufnahm. Mit dem Sturz des zunächst führenden Casey Stoner in der achten Runde hatte Elias den dritten Platz dann unter Dach und Fach. Einige Runden lang schien Elias zwar nochmals in Gefahr zu geraten, als Pedrosa nochmals neue Kräfte mobilisierte, doch dann gelang es Toni Elias, wieder mehr Druck zu machen, bis er das Rennen schließlich mit einem Vorsprung von fünf Sekunden auf den Viertplatzierten zu Ende brachte. Guintoli gelang es dagegen zu keiner Phase eines komplizierten Rennens, über den elften Platz hinauszukommen. In zwei Wochen steht bereits der nächste Lauf mit dem ersten Grand Prix auf der historischen Strecke von Indianapolis auf dem Programm.

Fabiano Sterlacchini – Technischer Direktor Alice Team

„Heute lief alles wie am Schnürchen mit Toni. Wir haben im Rennen das gezeigt, was wir uns erwartet haben und sind sehr zufrieden mit der geleisteten Arbeit. Toni fuhr ein nahezu perfektes Rennen, von wenigen Runden der Unsicherheit abgesehen, in denen wir Probleme mit dem Reifengrip vermutet haben. Statt dessen aber fand er zum richtigen Gefühl fürs Motorrad zurück und brachte Pedrosa wieder auf Distanz, nachdem der ihn fast schon eingeholt hatte. Dieses Podium ist noch wichtiger als das von vor zwei Wochen, denn wir waren sehr nah an den Spitzenleuten dran. Das bestätigt, dass unsere Crew wirklich optimale Arbeit leistet.“

Toni Elias – Alice Team (3. im Rennen – 12. in der Weltmeisterschaft)

„Nach dem Rennen in Laguna Seca hat sich die Situation drastisch geändert. Mein Gefühl für das Motorrad wurde besser und besser, und das zeigt sich jetzt an den Resultaten. Ich hoffe, bis zum Ende der Saison so weitermachen zu können.  Am liebsten würde ich bei jedem Grand Prix um Podestplätze kämpfen. Ich weiß, dass dies nicht leicht wird, doch ich werde es auf jeden Fall versuchen. Heute habe ich wirklich meinen Spaß gehabt, auch wenn diese Strecke mit ihren vielen Kurven, Brems- und Beschleunigungszonen sehr kraftraubend ist. An einem bestimmten Punkt des Rennens versuchte ich sogar, Lorenzo hinterher zu fahren, machte aber ein paar Fehler und habe deshalb für eine Weile das Tempo gedrosselt, was Pedrosa erlaubt hat, wieder aufzuholen. Daraufhin habe ich mich aufs Neue konzentriert und zu dem Rhythmus der Anfangsphase im Rennen zurückgefunden. Dieses Resultat freut mich fürs gesamte Alice-Team!“

Sylvain Guintoli –Alice Team (11. im Rennen – 15. in der Weltmeisterschaft)

„Heute hatte ich zu große Schwierigkeiten. Ich machte soviel Druck, wie ich nur konnte, doch die Rundenzeiten wurden nicht besser. Mein Rhythmus im Rennen war langsamer als gestern im Training, und jetzt müssen wir herausfinden, woran das lag. Ich will vor dem Ende der Saison unbedingt noch gute Resultate holen. Das Team und die Sponsoren hätten es verdient, zum Dank für die harte Arbeit, die sie in diesem Jahr geleistet haben. Ich werde in den letzten fünf Rennen mein Bestes geben!“