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2008
10/09/2008 , Preview Indianapolis
DAS ALICE TEAM REIST MIT ZUVERSICHT
ZUM DEBÜT NACH INDIANAPOLIS


Zum ersten Mal ist die Motorrad-Weltmeisterschaft auf dem historischen Indianapolis Motor Speedway zu Gast, dem Schauplatz großartiger Automobilrennen wie den weltberühmten 500 Meilen von Indianapolis. Die Hauptstadt des Staates Indiana ist mit rund 800000 Einwohnern die zwölftgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Indianapolis ist außerdem Partnerstadt von Monza, die ebenfalls für ihre Motorsport-Großereignisse berühmt ist. Die Strecke wurde umfassend modifiziert, um das MotoGP-Rennen möglich zu machen, und die Fahrer müssen die Geheimnisse der Piste in kürzestmöglicher Zeit ergründen. Dank der Erfolge des spanischen Fahrers Toni Elias, der zuletzt zwei Podestplätze hintereinander erobern konnte, reist das Alice Team mit großer Zuversicht zu diesem 14. MotoGP-Lauf der Saison.

Fabiano Sterlacchini, der Technische Direktor des Alice Teams, ist für die neue amerikanische Herausforderung bestens gerüstet. „Nach so vielen Jahren im Rennsport kann ich es nicht erwarten, mich auf einer völlig neuen Strecke in die Arbeit zu stürzen, von der es keinerlei Referenzdaten gibt. Es wird spannend und vergnüglich sein, der Piste mit unseren Fahrern Runde für Runde alle ihre Geheimnisse zu entlocken. Es ist eine faszinierende Strecke, und wir rechnen damit, unsere gute Serie dort weiter fortsetzen zu können. Auf Toni können wir mittlerweile zählen, er hat einen sehr effizienten Fahrstil gefunden, und wir sind sicher, dass er abermals gute Leistungen zeigen wird. Von Sylvain erwarten wir uns eine klare Initiative, nachdem es ihm bisher noch nicht gelungen ist, große Begeisterung zu wecken. Bei einigen Gelegenheiten hatte er auch Pech, doch ist es jetzt an der Zeit, für ein gutes Resultat wirklich alle Register zu ziehen.“

Nach zwei Podestplätzen hintereinander ist Toni Elias derzeit klar in Bestform und will bei diesem Endspurt der Saison an die jüngsten Erfolge anknüpfen. „Wenn man die Punkte der letzten drei Rennen zusammenzählt, die ich erkämpft habe, liege ich an zweiter Stelle hinter Valentino Rossi, der diese drei Läufe gewonnen hat. Das beweist Einiges: Mein Team und ich haben eine optimale Arbeitsweise entwickelt, die es mir erlaubt, schon ab der ersten Trainingsausfahrt schnell zu sein und mit den Besten um die Wette fahren zu können. Ich habe außerdem den passenden Fahrstil für meine Ducati Desmosedici GP8 Sat gefunden. Ich habe mir die Fotos des letzten Rennens in Misano angeschaut, und man sieht tatsächlich, dass ich auf der Strecke meinen Spaß habe. Ich bin froh, dass wir jetzt auf einer ganz neuen Piste antreten. Es ist immer schön, neue Strecken kennenzulernen, wo wir mit gleichen Waffen wie alle unsere Gegner antreten.“

Im Gegensatz zu Elias ist es Sylvain Guintoli noch nicht gelungen, in den Rennen alles aus sich herauszuholen. „Ich versuche es, mit meiner ganzen Energie, doch jedes Mal, wenn ich auf die Strecke gehe, gibt es irgendetwas, was nicht funktioniert. In Amerika und in der Tschechischen Republik rechnete ich mit Plätzen unter den Top fünf, doch unerwartete Probleme haben mich jeweils aufgehalten. Ich hoffe, dass sich das Glücksrad bei diesen letzten Rennen der Saison in meine Richtung dreht, denn ein paar Erfolge könnte ich dringend gebrauchen. Mein Team hat immer an mich geglaubt, seit den ersten Tests, und dafür will ich mich noch vor Saisonende mit guten Resultaten bedanken. Indianapolis ist für alle ein großes Fragezeichen. Mein Team, mein Cheftechniker Sergio Verbena und ich werden hart arbeiten, um das Maximum herauszuholen.“